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Irdisches: Der Quengel-Thread (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, alle)
18.7.2012, 17:57
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Rukus
Eine Klausur für eine unbenotete(!) Einzelleistung und da kann man bei euch durchfallen?

Da schrillen bei mir grad die Alarmglocken. Ich weiß nicht, wie das bei euch mit Modulen, APs und BNs läuft, aber wenn das keine Modul-Abschlussprüfung war dürfte man da von Rechts und Links wegen garnicht druchfallen können. In Düsseldorf gab es auch ein paar ominöse Fälle. Da gingen sogar Sachen bis zum Ministerium. Sofern ich das richtig verstehe, sollte da mal geprüft werden, ob diese Klausur und das Durchfallen überhaupt rechtmäßig ist. Denn nur, weil etwas in einer Studien- oder Prüfungsordnung steht, muss das nicht richtig sein. Was einigen Dozen denken, das richtig ist, ist noch ein ganz anderes Thema.
zuletzt geändert: 18.7.2012, 18:01
19.7.2012, 12:17
JensN
Sonst ist das bei uns auch nicht die Regel, aber diese Dozentin hat auch im letzten Semester schon über 20% durchfallen lassen, wegen einer unbenoteten Einzelleistung. Aus meiner Lerngruppe sind alle durchgerasselt, wie es insgesamt aussieht kann ich nicht sagen. Es gibt noch nicht einmal eine externe Evaluation zu der Veranstaltung, die macht die Dozentin selber, im Hörsaal, wenn kaum einer da ist. Wenn sie wenigstens eine gute Vorlesung machen würde, aber sie macht auch andauernd Fehler, verhaspelt sich und man weiß gar nicht so recht was nun eigentlich richtig ist.
19.7.2012, 17:07
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Rukus
Das klingt nach ziemlicher Willkür auf Kosten der Studierenden.

Ich bin schon ne Weile raus, und offenbar gibt es diverse Unterschiede in den Ordnungen der verschiedenen Unis, aber ganz sauber wirkt das nicht. Diese unbenotete Einzelleistung scheint dem zu entsprechen, was man in Düsseldorf Beteiligungsnachweis (BN) schimpft. Noten gibt es für Modulabschlüsse, wobei quasi eine benotete Prüfung pro Modul anfällt, die restlichen Kurse müssen mittels BN abgeschlossen werden, was sehr willkürlich geschieht, im Bezug auf den Aufwand pro Kurs. Eine komplette Klausur ist da aber eher untypisch, es sind eher Essays und „Reading Diaries“, also Leseprotokolle.

Den ganzen Regelklumpatsch im Bachelor soll noch einer nachvollziehen können. Jeder wurschtelt sein eigenes Ding zusammen … Und das soll besser sein, als Magister und Diplom?

Für mich klingt das bei euch, als müsse jemand mal überprüfen, ob der sog. Workload und die Zahl der Prüfungen in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Naja, eigentlich überall. Ne Klausur für 2 CP find ich allerdings ziemlich übertrieben. Es sei denn, die Vorlesung wär ein Modul, aber dann müsste es benotet sein. Ich denke, dass eure gewählten studentischen Vertreter da mal grundsätzlich eine Diskussion anstossen sollten. Das mit dem Workload kann ich gern mal ausführlicher erklären. Aber hier wäre das wohl etwas verfehlt. ;)
zuletzt geändert: 19.7.2012, 17:28
19.7.2012, 18:01
JensN
@ Rukus: Ja, da hast Du sicher recht. Soweit ich weiß, soll die Professorin auch gegagen werden, aber ich muss sie halt noch ertragen. Ich werde mich mal an die Fachschaft wenden.
20.7.2012, 17:49
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Rukus
Ich drück dir die Daumen. In Düsseldorf gab es einigen Diskussionsbedarf darüber, wieviel für CP an Arbeit verlangt werden darf.
23.7.2012, 22:21
rillenmanni
Auch ich drücke JensN die Daumen!
25.7.2012, 15:52
rillenmanni
Ui! Uthuria liegt nun nicht mehr bei Prometheus, und Moritz und Martin sind nicht länger an der Umsetzung beteiligt. Ich hatte mich doch so sehr auf eine Umsetzung durch M&M gefreut. …
20.8.2012, 20:36
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Purzel
Verdammt, der Tintenpisser ist verdreckt. Kein Schwarz mehr.
27.8.2012, 14:42
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Rukus
Na geil … letzten Montag ist mir mein Wasserhahn im Bad halb um die Ohren geflogen, und der einzig greifbare Termin ist diesen Freitag — 8 Uhr! Wann der Monteur dann tatsächlich kommt, sei mal dahin gestellt. In jedem Fall nix für nen Langschläfer, wie mich … *hmpf*

Allzu lange wird das Gaffer Tape nicht mehr halten.
4.9.2012, 17:55
JensN
Als Kind ist es so einfach zu wissen, von welchem Verein man Fan ist.

Da ich mich aber erst seit 6 Jahren überhaupt für Fussball interessiere, stehe ich vor einer Wahl die ich viel zu differenziert angehe. *grummel*
zuletzt geändert: 4.9.2012, 19:26
4.9.2012, 19:22
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Dom
Kann man sich bewusst aussuchen, wessen Fan(atiker) man ist?

Dom, keine Ahnung von Fußball habend
4.9.2012, 19:29
JensN
Vielleicht ist die Frage auch, kann man von mehreren Vereinen Fan sein. Wenn ja, dann wäre ich vielleicht von zwei Vereinen Fan oder auch nur Sympathisant. Aber es kommt vor meinen Grundschülern so schlecht rüber, wenn ich ihnen zwei Vereine nenne, denn die sehen es ganz klar so, dass man von nur einem Verein Fan sein kann.
zuletzt geändert: 4.9.2012, 19:32
4.9.2012, 21:00
Belfionn
Im Leben gibt's für jedermann
zwei Dinge, die man sich nicht aussuchen kann:
Die Familie, denn die ist schon vorher da,
und seinen Fußballclub — traurig, aber wahr.


Ansonsten gings mir da ähnlich wie dir aber irgendwann habe ich mich dann doch festgelegt. Wichtiger ist aber, dass ich die Bayern nicht mag. Schon aus Prinzip, aber auch weil das wesentlich spannendere und lustigere Diskussionen mit Schülern fördert. :)
5.9.2012, 07:24
JensN
Als Kind hatte ich natürlich auch einen Verein den ich gut fand, obwohl ich dies nie so wirklich kultiviert habe. Da war ich Werder Fan, weil mein bester Kumpel Werder Fan war. Allerdings kann ich mich noch erinnern, wie ich mich gefreut habe, als 96 mal in der 1. BL war. Jetzt ist 96 auch erstklassig und Werder natürlich genauso. Also gibt es zwei Vereine in der ersten Liga, die ich aus nostalgischen, aber auch aktuellen, Gründen gut finde.

Entschieden habe ich mich nun für 96. Wie viele Coping Strategien an der Entscheidung mitgewirkt haben, oder ob sie doch von ganz innen kommt, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht etwas von Beidem.
11.9.2012, 13:35
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Rukus
Gut, dass ich so ein Problem nie hatte. Als Gladbacher kann man nur Gladbach-Fan sein, alles andere ist Blasphemie! ;p

Allerdings halte ich von der „Ein Verein“-These nur bedingt etwas. Klar, die Borussia liegt bei mir eindeutig vorne, komme, was wolle, aber ich fiebere auch mit Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli, auch wenn letzterer durch seine etwas zu hohe Niederlage gegen Ostbergheim Anno 1978 die Einmaligkeit von vier Bundesliga-Meisterschaften in Folge versaut hat. Okay, ist überspitzt. ;)

Eine Niederlage der Fohlen gegen Fortuna oder die Kiezkicker tut weniger weh, wenn es nicht gerade um entscheidende Punkte geht.

Man kann Fan mehrerer Vereine sein, aber es gibt wohl immer eine Nummer 1!
12.9.2012, 08:57
JensN
Dann bleibe ich doch Fan von 96 und Werder. Es war ohnehin so etwas wie eine Sommerlochdiskussion.

Heute schreibe ich die letzte Klausur meines Studiums. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. Und morgen besichtige ich dann gleich eine Wohnung, die einen super Eindruck macht, da hoffe ich auch, dass ich die bekomme. Wenn das alles gut geht, kann das Ref kommen.
21.9.2012, 09:10
Der Mönch
Als studierter und geschulter Theologe des 21. Jahrhunderts gehts mir tierisch auf den Sack, wie die Medien mit diesem lächerlichen Fetzen Papier umgehen, auf dem es um Jesus und Frauen geht. Als ob die Stellung der Frau in der Bibel nicht schon ausführlichst in den 70er und 80er Jahren erforscht wurde und zumindest von der weltweiten evangelischen Kirche (die andere Hälfte der Christen) anerkannt und gewürdigt wird.
Wie kann man bloß 30 Jahre später immer noch nix davon mitbekommen haben?? Irgendwas machen wir Theologen falsch…
21.9.2012, 17:01
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Dom
In meiner Informationsblase ist die Berichterstattung über das Papyrus erst mit deinem Post angekommen. Von daher: Gräme dich nicht, die meisten wissen wahrscheinlich nicht um diese Diskussion. Und dass die (populären) Medien sich einen Dreck um um ordentliche Recherchen (oder auch die Wahrheit) scheren, ist auch nichts Neues.
22.9.2012, 02:57
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Rukus
Mir geht es da ähnlich, ich hab davon nichts mitbekommen. Und wer da wieso was verlautbart, versteh ich so auf die Schnelle auch nicht. Ich weiß nur, dass es seit jeher eher als ominös zu bewerten ist, wie die Auswahl der Texte der Bibel vorgenommen wurde. Ansonsten halt ich mich lieber zurück, weil das sonst in eine Grundsatzdebatte ausarten könnte, die ich nicht noch einmal führen möchte. ;)
22.9.2012, 11:33
Der Mönch
Ich bin beruhigt! :-D Ansonsten, Rukus, die Verschwörungstheorien zur Auswahl der Texte in der Bibel sind immer wieder wunderbar! :-D Wobei ich nicht abstreiten will, daß man das kritisieren kann. Aber es ist weit weniger ominös als manche Menschen gerne behaupten, es ist bloß etwas komplexer und nicht in einem Satz zu erläutern, warum die Bibel für Kirchen und Christen immer noch als eine gute Quelle des Glaubens gelten kann. Wenn es einen denn betrifft :)
22.9.2012, 19:07
Yngvar
Als Quelle des Glaubens gerne, als historische aber nur bedingt. ;) Nicht nur, aber auch wegen der „Redaktion“.
22.9.2012, 22:35
Der Mönch
Hehe, ja sicherlich :) Gerade für mich ist der historische Kontext eine große Bereicherung für das Verständnis der heutigen Bibeltexte. Vieles macht dann gleich viel mehr Sinn. Natürlich ist einiges dadurch auch schwieriger, aber niemand hat behauptet, das es leicht ist, zu glauben! :D
23.9.2012, 01:48
Yngvar
Na, zum Glück muss man nicht die Beschreibung eines salomonischen Großreiches o.ä. für bahre Münze nehmen, um gläubig zu sein. ;) Die beiden Ebenen lassen sich doch recht gut trennen.
23.9.2012, 08:27
Der Mönch
Ne genau, oder, auf das Papyrus bezogen und die Diskussion darum herum: Gott sei Dank wurde schon lange herausgearbeitet, daß die Frauen in der Bibel eine ganz zentrale und entscheidene Rolle spielen und Gott nicht nur männlich ist oder will, daß Macho-Ärsche die Welt beherrschen! :-D
23.9.2012, 08:28
Der Mönch
Yngvar, bist du Historiker? ;-)
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